Apfel · Malus domestica
Der Luxemburger Triumph ist ein Apfel aus Junglinster in Luxemburg, der vor allem durch die Vitalität seiner Bäume auffällt: Sie gelten als besonders anpassungsfähig an extreme Standorte und werden sehr alt, wobei sie eine große, meist breitkugelige Krone ausbilden. Die Sorte war Streuobstsorte des Jahres NRW 2017. Geerntet wird Ende September bis Anfang Oktober; nach kurzer Lagerung hält die Frucht bis Ende Dezember. Junge Bäume kommen allerdings spät in den Ertrag.
Tafelobst Wirtschaftsobst Mostobst Brennobst
#extremlagen#langlebig#streuobstsorte-des-jahres#vital
Synonyme: Cwastress double, Doppelte Luxembourger Renette, Doppelte Luxemburger Renette, Neue Luxembourger Renette, Neue Luxemburger Renette, Schousterapfel, Schusterapfel, Triumph aus Luxemburg, Wildling aus Junglinster, Wildling von Junglinster
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Der Luxemburger Triumph wächst in der Jugend stark, mit schräg bis flach abwinkelnden Leitästen, die bei unterlassenem Schnitt leicht verkahlen. Alte Bäume bilden eine große, meist breitkugelige Krone mit starken Leitästen und typisch nach außen herabhängenden Fruchtästen. Die Leitäste können bei länger ausbleibendem Schnitt durch Sturm oder starken Fruchtbehang brechen. Die Sorte ist sehr gesund, sehr frosthart und äußerst robust gegen Schorf und Obstbaumkrebs; lediglich in sehr warmen bzw. Weinbaulagen kann etwas Mehltau auftreten, und auf extrem trockenen oder nassen Böden kommt gelegentlich Obstbaumkrebs vor, der die ansonsten gesunden Bäume aber kaum beeinträchtigt. Sie stellt insgesamt wenig Ansprüche an Boden und Klima und wurde besonders dort angebaut, wo andere, empfindlichere Sorten versagen – in den Höhenlagen der Mittelgebirge und auch noch in obstbaulich ungünstigen, luftfeuchten oder kalten Lagen oder bei ungünstigen Bodenverhältnissen. Blüte und Austrieb setzen spät ein, weshalb die Sorte auch für spätfrostgefährdete Tallagen geeignet ist. Junge Bäume kommen spät in den Ertrag – bei Hochstämmen ist mit 8 bis 10 Jahren zu rechnen –, dafür können die Bäume sehr alt werden (die ältesten bekannten Exemplare wurden 1885 und 1890 gepflanzt) und reich tragen, allerdings stark alternierend zwischen hohen Erträgen und Ausfalljahren. Als triploide Sorte kommt der Luxemburger Triumph nicht als Pollenspender für andere Apfelsorten in Betracht. Die Sorte eignet sich hervorragend für Streuobst und wurde vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen; 2017 war sie Obstsorte des Jahres in Nordrhein-Westfalen.
Die Früchte schmecken mildsüß, aromatisch und saftig und werden als Tafelapfel geschätzt, eignen sich aber ebenso als Most- und Wirtschaftsapfel und ergeben einen geschmacklich hervorragenden Apfelbrand. Pflückreif sind sie etwa Ende September bis Anfang Oktober, die Genussreife reicht von Oktober bis Dezember; sie sind bis November/Dezember lagerbar. Das Fruchtfleisch ist grünlich-weiß bis gelblich-weiß, feinzellig, bei Pflückreife saftig und wird später mürbe.
Die Frucht ist groß, breit kegelförmig, seltener auch hochgebaut, im Querschnitt unregelmäßig rund bis fünfkantig. Die Grundfarbe ist bei Pflückreife grün bis grünlich-gelb, bei Genussreife gelb. Die Deckfarbe ist variabel von schwach rötlich bis kräftig rot, marmoriert bis deutlich streifig; bei gut besonnten Früchten zieht sie sich fast über die gesamte Frucht, Schattenfrüchte zeigen dagegen kaum Deckfarbe. Die Schale ist glatt, glänzend und relativ weich, daher druckempfindlich. Die Kelchgrube ist flach bis mitteltief, rippig, oft mit auffallenden Fleischperlen und einer typischen ringförmigen Berostung um den Kelch; die Kelchumgebung weist fünf mehr oder weniger ausgeprägte Höcker auf, die als gerundete Kanten über die Frucht laufen. Die Stielgrube ist eng, mitteltief bis tief, mit grobschuppiger, strahlig auslaufender Berostung; der Stiel ist mittellang bis kurz, mitteldick, gelegentlich als fleischiger Knopf ausgebildet. Die Sorte entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in Luxemburg als Wildling in einem Wald bei Junglinster und wurde vom Baumschulbesitzer Feith zunächst unter den Namen Schusterapfel und Wildling von Junglinster verbreitet; vermutlich ist sie aus einem Samen der Luxemburger Renette hervorgegangen. Nach H.-J. Bannier, Bergischem Streuobstwiesenverein und Pomologen-Verein NRW.
Quellen: Triumph aus Luxemburg · Faltblatt NRW Obstsorte des Jahres 2017 – Luxemburger Triumph · Triumph aus Luxemburg – Deutsche Genbank Obst · Luxemburger – Biostationen Rheinland
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
#langlebig #extremlagen #vital
War Streuobstsorte des Jahres NRW 2017. #streuobstsorte-des-jahres.
Ein besonders "wild" aussehender Spätherbst-Apfel (Anfang Oktober) mit bestem Aroma und einem ausgewogenen Süße-Säure-Verhältnis. Einer meiner persönlichen Apfelfavoriten! Eine sehr gute und besonders vitale Streuobstsorte. (Carina Pfeffer)
Die Sorte wächst sehr gesund, ist sehr frosthart, sehr robust gegen Schorf und Obstbaumkrebs und stellt insgesamt wenig Ansprüche an Boden und Klima. große, meist breitkugelige Krone mit starken Leitästen und typisch außen herabhängenden Fruchtästen. Junge Bäume des Luxemburger Triumph kommen spät in den Ertrag, dafür können die Bäume sehr alt werden und reich tragen, wenn auch stark alternierend zwischen hohen Erträgen und Ausfalljahren. außerordentlich hohen Vitalität und Langlebigkeit ihrer Bäume sowie ihrer Anpassungsfähigkeit an extreme Standorte.
Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober, haltbar bis Ende Dezember. #Tafelobst, #Brennobst, #Backobst. Junge Triebe haben eine Oliv-grünliche Farbe. Für spätfrostgefährdete Lagen geeignet. #gesund, #frosthart, #anspruchslos, sehr robust gegen Schorf. Sehr widerstandsfähig gegen #Obstbaumkrebs. (Äpfel und Birnen aus Luxembourg)
| Baum | Bongert | Position | Pflanzjahr |
|---|---|---|---|
| knJduUh | Obst-Arboreum Gut Leidenhausen |