Apfel · Malus domestica
Hibernal ist eine alte Apfelsorte, die seit etwa 1870 bekannt ist und auf Herkünfte in Russland und den Vereinigten Staaten zurückgeht. Sie gilt als sortentypisch frosthart und eignet sich daher für Extremlagen. Die Früchte sind groß bis sehr groß und reifen Anfang September; nach der Ernte halten sie sich bis Ende Januar. Verwendet wird die Frucht vor allem für Most und Saft, weshalb sie als gutes Mostobst gilt. Der Baum wächst aufrecht und gleichmäßig mit schmaler Krone, ist aus Steckholz vermehrbar und wird auch als Stammbildner genutzt.
Wirtschaftsobst Mostobst Stammbildner
#extremlagen#stammbildner#steckhölzer
Synonyme: Orsimoi, Orsimui, Osimoe, Romna
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Der Baum wächst stark und anspruchslos, er bildet eine ausladende, breitpyramidale Krone aus. Er bevorzugt einen vollsonnigen Stand auf mäßig trockenem bis frischem Boden und ist kaum krankheitsanfällig. Hibernal ist triploid, bildet also keine keimfähigen Samen und benötigt Pollenspender; die Blütezeit liegt von Ende April bis Mitte Mai. In Deutschland wurde die Sorte wegen ihrer Frosthärte und ihres gleichmäßigen aufrechten Wuchses traditionell als Stammbildner in der Obstbaumveredelung genutzt. Allerdings hat der Baum durch zunehmende Temperaturschwankungen im Spätwinter an Frosthärte eingebüßt, sodass seine Vorteile als Stammbildner gegenüber anderen Sorten gesunken sind. Der Ertrag setzt mittelhoch bis hoch ein.
Der Apfel hat einen sauren, kräftigen Geschmack und eignet sich vor allem als Wirtschafts- und Mostapfel; aus dem Fruchtfleisch wird Saft bzw. Most gewonnen. Auch zum Backen wird er gern verwendet. Pflückreif sind die Früchte Anfang September; sie fallen nur selten von selbst vom Baum und sind bis Januar lagerfähig.
Die verhältnismäßig großen bis sehr großen Früchte (bis etwa 200 g, rund 65 mm hoch und 84 mm breit) fallen breit und grob unregelmäßig stielbauchig aus. Die Oberfläche ist wachsig und rau. Kelch- und Stielgrube sind weit und mitteltief; der Kelch ist groß und offen mit mittellangen bis langen, breiten, aufrecht stehenden Blättern. Der Apfel ist leicht berostet, besonders flächig im Bereich der Stielgrube. Die Grundfarbe ist weißgelb bis gelbgrün, die Deckfarbe leicht bis mittelstark orange bis braunrot geflammt. Das delikate, mittelfeste, grobe, aber saftige Fruchtfleisch ist weiß bis cremefarben und grünlich geädert. Die Sorte wurde in den 1870er- bis 1880er-Jahren in den Vereinigten Staaten und in Russland erstmals erwähnt; aus Russland gelangte sie nach Mitteleuropa. Nach: Wikipedia.
Quellen: Akzessionen · Koloc – Obstsortenhandbuch (1948) · Hessischer Minister – Streuobstbau (1987) · LWG Bayern – Sortenschilder 2025: Apfel · Hibernal (Apfel) – yumda.com
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
#stammbildner für #extremlagen Kann wohl auch #steckhölzer produzieren.
Eine Sorte, die als frostharter Stammbildner im kontinentalen Klima große Bedeutung erlangt hat, deren Frosthärte in unseren Breitengraden jedoch durch die regelmäßig vorkommenden Wechsel von milden und frostigen Temperaturen im Spätwinter deutlich herabgesetzt wird. Damit bietet er gegenüber den hier verbreiteten Stammbildnern keine Vorzüge. Sein Wert als Wirtschaftsfrucht ist unbedeutend Quelle
| Baum | Bongert | Position | Pflanzjahr |
|---|---|---|---|
| 119 | Streuobstplantage Gartenfeld | F10 | 2024 |
| 574 | Streuobstplantage Rommelshard | C15 | 2026 |
| 147 | Streuobstplantage Spechtsberg | K02 | 2025 |
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