Apfel · Malus domestica
Der Förster Sauer, seit 1925 aus Monheim am Rhein bekannt, blüht früh vor den meisten anderen Apfelsorten und ist damit ein guter Befruchter. Der Ertrag setzt früh ein und fällt hoch und regelmäßig aus, doch mit ihm lässt das Wachstum nach, sodass regelmäßige Schnittpflege nötig bleibt. Der Wuchs ist schwach; in starken Ertragsjahren oder ohne Schnitt neigt die Sorte zu kleinen Früchten. Geerntet wird von Ende August bis Anfang Oktober, gegessen zwischen dem 1. September und dem 1. Oktober.
Tafelobst Wirtschaftsobst
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Der Baum des Förster Sauer wächst anfangs mittelstark. Mit dem früh einsetzenden Fruchtertrag lässt das Wachstum jedoch nach, und es ist eine regelmäßige Schnittpflege nötig, um dem vorzeitigen Vergreisen entgegenzuwirken. Die Sorte ist robust gegenüber Obstbaumkrebs und Mehltau sowie nur gering anfällig gegenüber Schorf. Der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und regelmäßig. In starken Ertragsjahren oder bei unterlassenem Baumschnitt neigt die Sorte zu Kleinfrüchtigkeit. Die Blüte erscheint im Frühjahr früh vor den meisten anderen Apfelsorten und ist unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Die Sorte ist ein guter Befruchter für andere Apfelsorten. Das Laub ist klein bis mittelgroß. Für eine Pflanzung in hochstämmigen Obstwiesen kommt die Sorte aufgrund ihres eher schwächeren Wachstums nur in Betracht, wenn eine regelmäßige Schnittpflege gewährleistet ist; sie eignet sich vor allem für den Haus- und Kleingarten.
Die Frucht ist ein guter Wirtschaftsapfel mit erfrischend süß-säuerlichem Geschmack, jedoch ohne ausgeprägtes Aroma. Als Tafelapfel zum Frischverzehr reicht sie nicht an das Aroma heutiger Tafeläpfel heran. Pflückreif ist die Sorte etwa Ende August, die Genussreife reicht bis Mitte September; bis Anfang Oktober sollten die Früchte verbraucht sein. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, weich, mittelfeinzellig und von mittlerem Saftgehalt.
Die Frucht ist mittelgroß, rundlich bis hochrundlich, abgerundet kegelförmig und zum Kelch hin etwas verjüngt. Die Grundfarbe ist bei Genussreife hellgelb bis gelb, die Deckfarbe dunkelrot, feuerrot verwaschen streifig bis flächig über fast die gesamte Frucht; in der Überreife färbt sie blutrot nach. Die Schale ist glatt, glänzend, trocken und gelagert fettig; die Frucht ist weich bis mittelfest und druckempfindlich. Die Sorte stammt aus Monheim am Rhein und wurde von einem Förster namens Sauer aus einem Kern gezogen, der in den Gräflich Nesselrode'schen Forsten angestellt war. Erstmals beschrieben 1925 in der „Rheinischen Monatsschrift für Obst-, Gemüse- und Gartenbau“. Bis in die 1960er Jahre wurde sie noch in Erwerbsobstplantagen in Monheim angebaut. Heute ist sie im Streuobst so gut wie nicht mehr zu finden und gilt als vom Aussterben bedrohte Regionalsorte. Es bestehen Unklarheiten bezüglich der sortenechten Überlieferung, da die historischen Angaben zur Blüte- und Reifezeit von den Beobachtungen am überlieferten Material abweichen. Verwechslungsmöglichkeit besteht mit James Grieve und Rotem James Grieve.
Nach Hans-Joachim Bannier (2015) sowie dem LVR-Handbuch „Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland – vom Aussterben bedroht!“ (2010/2013).
Quellen: Förster Sauer – Obstsorten-Portal des Pomologen-Vereins · Förster Sauer – Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt · Förster Sauer – Flyer Regionale Obstsorten im Rheinland
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Der Baum des Förster Sauer wächst anfangs mittelstark. Mit dem früh einsetzenden Fruchtertrag lässt das Wachstum nach und es ist eine regelmäßige Schnittpflege nötig, um dem vorzeitigen Vergreisen entgegen zu wirken. Die Sorte ist robust gegenüber Obstbaumkrebs und Mehltau sowie nur gering anfällig gegenüber Schorf. Der Ertrag ist hoch und regelmäßig. In starken Ertragsjahren oder bei unterlassenem Baumschnitt neigt die Sorte zu Kleinfrüchtigkeit. Die Blüte des Förster Sauer zeitigt im Frühjahr früh vor den meisten anderen Apfelsorten und ist unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Die Sorte ist ein guter Befruchter für andere Apfelsorten. Das Laub ist klein bis mittelgroß. (Hans-Joachim Bannier)
| Baum | Bongert | Position | Pflanzjahr |
|---|---|---|---|
| pMv7POG | Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck | I05 | |
| 135 | Streuobstplantage Gartenfeld | C10 | 2025 |