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    "text": "Anfang November – Ende Februar",
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    "unterlage"
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  "synonyme": [
    "Borsdorfer",
    "Edler Winterborsdorfer",
    "Leipziger Renette",
    "Massanzeri",
    "Reinette Batarde",
    "Reinette d’Allemagne",
    "Rubinaapfel",
    "Schwarzer Borsdorfer",
    "Weißer Winterborsdorfer",
    "Zigeunerapfel"
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  "notiz": "[Edelborsdorfer auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/0admcpta3r/)\n\n#unterlage\n\nBesonders als Unterlage geeignet (N = 9).",
  "generated": {
    "beschreibung": "Der Edelborsdorfer wächst in der Jugend und in der Baumschule nur langsam\nbis mäßig, entwickelt sich aber mit den Jahren zu einem außerordentlich\ngroßen, breitkronigen und sehr langlebigen Baum – über 100 Jahre sind\nbelegt.  Holz und Laub sind sehr gesund; die kleinen, rundlichen,\nglänzenden, etwas lederartigen Blätter sind charakteristisch.  Die späte\nBlüte ist wenig frostempfindlich.  Der Baum verlangt einen nährstoffreichen,\nausreichend feuchten und warmen Lehmboden; auf trockenen oder ungünstigen\nStandorten bleibt er wenig tragbar.  Der Ertrag setzt sehr spät ein – meist\nerst nach 12 bis 15 Jahren – und ist auch dann unsicher; nur unter besten\nBedingungen trägt er voll.  1853 wurde die Sorte auf der ersten Versammlung\ndeutscher Pomologen zur allgemeinen Anpflanzung empfohlen, später jedoch\nwegen des späten Ertragseintritts und der hohen Bodenansprüche wieder von\nder Liste gestrichen.  Man veredelt ihn am besten auf kräftige Unterlagen in\ndie Krone.\n\nZu beachten: Die in den letzten rund 80 Jahren in Deutschland unter dem\nNamen ‚Edelborsdorfer‘ vertriebene Sorte ist nach genetischen Untersuchungen\nüberwiegend nicht der ursprüngliche Edelborsdorfer, sondern die Tochtersorte\n‚Seebaer Borsdorfer‘ (Syn.  ‚Fromms Goldrenette‘).  Diese ist starkwüchsig,\nsehr robust gegenüber Schorf und Mehltau, gering anfällig für Obstbaumkrebs\nund gedeiht auch auf schwierigen Böden, in Höhenlagen und bei hohen\nNiederschlägen.  Sie wird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW\nals Streuobst-Anbausorte empfohlen.  Ihre Früchte sind bereits Ende\nSeptember bis Anfang Oktober pflückreif und halten zwei bis drei Monate. \nEinzelne echte Altbäume des ursprünglichen Edelborsdorfers wurden in den\nletzten Jahren wiederentdeckt.\n\nDie Frucht schmeckt hervorragend: fein gewürzt, weinig-süß mit angenehmer\nSäure und zartem zimtartigem Aroma – von vielen Pomologen als eine der\nfeinsten Tafel- und Dessertfrüchte geschätzt, auch für die Küche wertvoll. \nPflückreif ab der zweiten Oktoberhälfte, genussreif von November bis Februar\n(unter guten Bedingungen bis März); später verliert sie an Wohlgeschmack. \nDie Frucht ist klein bis mittelgroß, flachkugelig bis kugelförmig, mit\nglatter, glänzender, grünlichgelber, später goldgelber Schale, sonnenseits\nschön rot überzogen.  Kennzeichnend sind zimtfarbene Punkte, gelbbraune\nerhabene Warzen und leichte braune Rostanflüge.  Der Kelch ist offen mit\nkurzen Blättchen in flacher, weiter Einsenkung; der Stiel lang, dünn, in\ntiefer, enger, oft strahlig berosteter Höhle.  Das Fruchtfleisch ist\ngelblichweiß, sehr fein, fest, abknackend und saftreich.  Der Edelborsdorfer\ngilt als älteste namentlich bekannte Apfelsorte Deutschlands – erste\nErwähnung 1175 im Zisterzienserkloster Pforta, gesicherter Anbau ab 1561 bei\nMeißen; von dort gelangte er als „Maschansker“ nach Böhmen.  (Nach H.-J. \nBannier, dem Illustrierten Handbuch der Obstkunde, Engelbrecht,\nProSpecieRara und Wikipedia.)",
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        "title": "Edelborsdorfer – Illustriertes Handbuch der Obstkunde (Lucas/Oberdieck)",
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  },
  "herotext": "Der Edelborsdorfer ist ein seit 1544 bekannter Apfel aus Borsdorf bei Leipzig oder Meißen. Er wird Ende September bis Anfang Oktober geerntet und ist nach der Lagerung von Anfang November bis Ende Februar genussreif. Die Früchte sind säurearm und roh bekömmlich, für Most jedoch zu flach; sie sind vom Baum grünlich-gelb, später goldgelb. Der Baum wächst mäßig und langsam und braucht etwa 15 Jahre bis zum Ertragsbeginn. Er eignet sich für Standorte mit schwierigen Bodenverhältnissen, hohen Niederschlägen oder in Höhenlagen, trägt aber nur in fruchtbarem, feuchtem Lehmboden sehr voll; in ungünstigen Bodenverhältnissen bleibt der Ertrag gering. Daneben findet die Sorte als Unterlage Verwendung.",
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      "titel": "Säurearm — Süßapfel oder Süßbirne, roh bekömmlich, für Most zu flach · belegt mit: „vom Baum grünlich-gelb, später goldgelb“",
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